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Suchbegriff: Industrie Fusionen und Übernahmen

Der DAX erholte sich teilweise nach anfänglichen Verlusten nach Trumps Rede in Davos, in der er Grönland für sich beanspruchte, aber Gewalt ausschloss. Die Märkte reagierten positiv auf seinen gemäßigteren Ton, die Wall Street drehte ins Plus und die Anleihemärkte erholten sich. Qiagen verzeichnete Gewinne aufgrund von Übernahmespekulationen, während Netflix mit seinem Ausblick enttäuschte. Gold und Silber erreichten Rekordstände, da Anleger auf der Suche nach Sicherheit waren, und Continental erreichte trotz Herausforderungen in seiner Contitech-Sparte seine Jahresziele.
Das Übernahmeangebot der Zurich Insurance Group in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar für den Spezialversicherer Beazley stößt bei Analysten auf positive Resonanz. Der Deal würde das Wachstum von Zurich im lukrativen Bereich der Spezialrisiken, insbesondere bei Cyberversicherungen, beschleunigen und das Unternehmen möglicherweise zum weltweit führenden Cyberversicherer machen. Beazley bringt höhere Rentabilität und Fachkompetenz im Bereich komplexer Risiken in das fusionierte Unternehmen ein.
Rossmann-Gründer Dirk Roßmann beteiligt sich gemeinsam mit anderen Investoren an einem Joint Venture, um das aufgrund der Insolvenz der Signa-Gruppe gestoppten Elbtower-Projekt in Hamburg fertigzustellen. Das Bundeskartellamt genehmigte das Vorhaben zügig, und Hamburg plant, in dem Gebäude, dessen Fertigstellung für 2029 erwartet wird, ein Naturkundemuseum unterzubringen.
Eine Umfrage von EY zeigt, dass 82 % der Schweizer CEOs aufgrund geopolitischer Bedenken und der Handelspolitik der USA ihre Investitionspläne für 2025 geändert haben, wobei viele Investitionen verschoben oder verlagert wurden. Das kürzlich geschlossene Zollabkommen zwischen der Schweiz und den USA hat jedoch den Optimismus für 2026 gestärkt: 94 % der CEOs erwarten ein Umsatzwachstum und 62 % planen M&A-Transaktionen. Digitalisierung und KI gelten als wichtige Wachstumstreiber für das kommende Jahr.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, dass der Verkauf des 56,15-prozentigen Anteils von Gazprom Neft an Serbiens einziger Raffinerie (NIS) an die ungarische MOL-Gruppe für Moskau von Vorteil sei. Der Deal, der noch der Genehmigung durch die US-Behörde OFAC und weiteren Bedingungen unterliegt, kommt zustande, nachdem Sanktionen die Raffinerie aufgrund von Problemen bei der Zahlungsabwicklung und der Rohölversorgung zur Schließung gezwungen hatten. Die Transaktion stellt eine bedeutende Akquisition im Energiesektor der Balkanregion dar.
Elon Musk startete auf seiner Plattform X eine Umfrage, in der er die Nutzer fragte, ob er Ryanair übernehmen solle, nachdem er sich öffentlich mit dem CEO der Fluggesellschaft, Michael O'Leary, über die Weigerung des Unternehmens, die Starlink-Internetsysteme von SpaceX zu installieren, gestritten hatte. Die Umfrage erhielt über 900.000 Stimmen, wobei 75 % die Übernahme befürworteten, obwohl EU-Vorschriften Nicht-Europäern den Besitz von Mehrheitsanteilen an Fluggesellschaften der Union verbieten. Der Streit begann, als O'Leary die Auswirkungen von Starlink auf die Treibstoffeffizienz kritisierte, was zu gegenseitigen Beleidigungen zwischen den beiden Führungskräften führte.
Der DAX bleibt aufgrund erneuter Befürchtungen eines Handelskriegs zwischen den USA und der EU um Grönland unter Druck, wobei die Märkte angesichts der Zollandrohungen von Donald Trump weltweit nachgeben. Investoren flüchten in sichere Anlagen wie den Schweizer Franken und Gold, während Unternehmen wie Mercedes-Benz ihre Produktionspläne anpassen. Das Weltwirtschaftsforum in Davos dient als Plattform für die Auseinandersetzung mit den Handelsspannungen, wobei die Unternehmensnachrichten gemischt ausfallen, darunter das Umsatzwachstum von OpenAI und die Übernahmeverhandlungen von Henkel.
Äquatorialguinea, der kleinste Ölproduzent der OPEC, strebt mit Rohstoffhändlern Vorauszahlungsgeschäfte für Öl- und LNG-Lieferungen im Wert von 300 Millionen US-Dollar an, um seine Aktivitäten zu finanzieren und den Produktionsrückgang umzukehren. Seit dem Rückzug von Exxon im Jahr 2024 hat das Land mit Investitionen im Upstream-Bereich und Produktionsrückgängen zu kämpfen. Dies folgt ähnlichen Vorauszahlungsvereinbarungen anderer afrikanischer Produzenten wie Nigeria und Gabun mit Handelsunternehmen.
Der Schweizer Messaging-Dienst Threema wurde von der deutschen Private-Equity-Gesellschaft Comitis Capital übernommen, wobei beide Unternehmen betonen, dass der Schwerpunkt auf Datenschutz und dem Betrieb in der Schweiz unverändert bleiben wird. Die Übernahme wird als Wachstumschance gesehen, während Threemas Alleinstellungsmerkmal, der starke Datenschutz, beibehalten wird, der das Unternehmen bei Schweizer Regierungsbehörden und beim Militär beliebt gemacht hat. Trotz der Marktdominanz von WhatsApp positioniert sich Threema mit seinem Open-Source-Code und seinen Datenschutzfunktionen als vertrauenswürdige Alternative in der Messaging-Landschaft.
Das deutsche Rüstungsunternehmen TKMS strebt einen milliardenschweren U-Boot-Auftrag aus Kanada an und bietet dafür ein umfassendes Industriepaket an, das Investitionen in Seltene Erden, Bergbau, KI und Batterieproduktion umfasst. Das Unternehmen arbeitet mit deutschen und norwegischen Unternehmen zusammen und erwartet eine Entscheidung der kanadischen Regierung im Jahr 2026, während es gleichzeitig bis März eine weitere Entscheidung über einen U-Boot-Auftrag aus Indien erwartet.

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